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Archive for April 2012

Erscheinungstag: 23. April 2012
Präsentation des Buchs in Berlin am 26.April 2012 mit Frank-Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag, und den Autoren in der Hertie School of Governance.
Und darum geht es:
Welche Gefahren lauern im 21. Jahrhundert? Wir zeigen einige der brisantesten Konfliktherde der kommende Jahrzehnte auf – und kommen zu überraschenden Schlüssen.Nach dem 11. September 2001 hat sich die Weltpolitik viel zu lange auf den Islamismus als Hauptgefahrenquelle konzentriert. Nun verhindert die Finanzkrise langfristiges Denken und Handeln. Dabei bauen sich längst neue, noch gefährlichere Risiken auf, denen rechtzeitig begegnet werden müsste, soll es nicht zu Konflikten und Katastrophen kommen, die unsere Zivilisation überfordern könnten.

In elf Szenarien erzählen wir, was den sich zuspitzenden globalen Wettstreit um Technologien, Rohstoffe und Nahrung so gefährlich macht und warum demographische Veränderungen so bedeutsam sind. Ihre Berichte aus der Zukunft führen zu Schauplätzen wie etwa zu den Fischgründen der Weltmeere, den Datenzentren der IT-Konzerne, den Weizenfeldern Afrikas, zu begehrten Bergwerken, umstrittenen Grenzen und in den Weltraum. Eine besondere Rolle spielen Spannungen zwischen der alten Supermacht Amerika und der neuen Supermacht China.

Jedes Szenario ist unterlegt mit einer Fülle von Daten und Fakten, die zeigen, dass die »11 drohenden Kriege« alles andere als Science-fiction sind, sondern reale Gefahren darstellen. Es geht uns nicht um sensationsheischende Untergangslüsternheit – wir plädieren für eine »robuste Zivilisation«, die sich frühzeitig auf die kommenden Risiken vorbereitet und so drohende Konflikte abwendet.

Über die Autoren

Andreas Rinke, geb. 1961, verfolgt und beschreibt seit vielen Jahren die deutsche und internationale Außen- und Sicherheitspolitik. Als politischer Chefkorrespondent der Nachrichtenagentur Reuters in Berlin berichtet der promovierte Historiker unter anderem über das Zentrum der politischen Macht in Deutschland, das Bundeskanzleramt. Seine Arbeit bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, beim Handelsblatt und nun bei Reuters hat ihn in fast hundert Länder dieser Erde geführt.

Christian Schwägerl, geb. 1968, schreibt als Journalist über wissenschaftliche und ökologische Umbrüche sowie ihre Folgen für Politik und Gesellschaft. Der Biologe hat in seiner Laufbahn für führende Medien (GEO, Berliner Zeitung, FAZ, SPIEGEL) gearbeitet. Für seine Publikationen hat er den „Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjounalismus“ sowie den „Econsense“-Jounalistenpreis der Deutschen Wirtschaft e.V. erhalten. 2010 erschien im Riemann Verlag sein erstes Buch „Menschenzeit“.

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